Buchreihe FATUM in:

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Geboren 1967 in Mecklenburg in eine politisch aktive Familie.

Geprägt von Ereignissen der Kindheit und Jugend möchte ich, Antje Dreist, in meiner Buchreihe FATUM aufklären. Meine einzigartigen Erfahrungen hinterlassen Sprachlosigkeit und öffnen gleichzeitig die Augen. Ausführlich und intensiv erleben die Leser wie ich mich befreie von Übergriffen anderer Menschen.
Ich habe in der DDR mein Abitur und mein Dipl.- Ing.Studium gut abgeschlossen, obwohl mein Leben von der Staatssicherheit stark beeinträchtigt wurde und immer noch wird.



Antje Dreist-Autorin


 22 Jahre nach ihrer ersten Einweisung in die Psychiatrie veröffentlicht die 1967 geborene Antje Wienberg, geb. Dreist, ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel Fatum. In Form von überwiegend in Paarreimen verfassten Gedichten und fragmentarisch dargestellten Episoden aus ihrem Leben beschreibt Antje ihren fremdbestimmten Weg. Antje deckt ein von Macht durchzogenes Fürsorgesystem auf, das eigene Interessen verfolgt, Menschen „als Verwaltungsobjekte benutzt“ und ihnen bei Widerstand die eigene Mündigkeit abspricht. 1991 wird ihr die Missbrauchserfahrung und die Angst vor äußerer Kontrolle erstmalig als Folge einer paranoid-halluzinatorischen Psychose diagnostiziert. Mit dieser Diagnose findet sie bei Verantwortungsträgern in Neubrandenburg und Umgebung nie mehr Gehör. Was Antje aufdeckt, ist erschütternd und ein Beleg dafür, dass es verlässlicher Kontrollinstanzen bedarf, die Machtmissbrauch im System Psychiatrie enthüllen.

Gedichte von Antje Dreist in: